Winterwandern im Winterwunderland

von Julian (Kommentare: 1)

Die Finstertalrunde rund um Pfronten

Das sind so Tage, da brauche ich gar nichts - außer die Zeit, rauszugehen. Einfach traumhaft, das Winterwunderland rund um Pfronten, das hier wohlbehütet zwischen Kienberg und Edelsberg eingebettet ist.

Den tollen Blick auf Pfronten hat man vom höher gelegenen Ortsteil Meilingen. Hier startet die Finstertalrunde (Informationen zum Winterwanderweg im Tourenportal von Pfronten: Winterwandern), ein gewaltzter Winterwanderweg durch die verschneite Landschaft. Düster ist es hier aber nicht, ganz im Gegenteil.

Ein Naturtor führt in eine echte Zauberwelt. Stück für Stück lasse ich das Gedankenkarussell des Alltags hinter mir und tauche ganz ein in die Erzählkunst des Winters.

Die Sonne zeichnet ihre eigene Geschichte durch die Bäume und Sträucher und sorgt für Lichtblicke im sogenannten 'finsteren Tal'.

Der erste Teil führt auf einem Hohlweg unterhalb dem markanten Höhenzug mit der Burgruine Falkenstein entlang. Sie ist übrigens die höchstgelegene Deutschlands.

Die exponierte Lage schien auch Märchenkönig Ludwig II. ideal, um ein weiteres Märchenschloss zu errichten, welches er aber nicht mehr verwirklichen konnte.

Dieses Bild erinnert mich an den Filmklassiker 'Drei Nüsse für Aschenbrödel'. Eigentlich müsste hier gleich der Kutscher um die Ecke kommen, um die Zaubernüsse für das Aschenbrödel aufzusammeln. Wer weiß, was hier sonst noch für  schöne Geschenke warten.

Beschenkt werde ich auch mit traumhaften Ausblicken auf die Ammergauer und Allgäuer Alpen bis zur Zugspitze.

Die Bauerngärten sind im tiefen Winterschlaf.

Schnee und Eis formen aus Ästen vergängliche Kunstwerke in Weiß.

Die Gemeinde Pfronten lässt einige Wege im Winter räumen, aber die Wegweiser können nicht freigekratzt werden, deshalb besser die 'Freizeitkarte Winter' mit den Wanderwegen mitnehmen, die es kostenlos im Haus des Gastes gibt oder zuvor mal hier schauen: www.pfronten.de/aktiv/wintersport/winterwandern/

Die Stille ist magisch, der Winter schluckt alle Geräusche.

Auf dem Höhenzug gegenüber der Burgruine Falkenstein stehen zwei weitere Ruinen: Hohenfreyberg und Eisenberg. Erstere gilt als eine der letzten großen Burgbauten des deutschen Mittelalters und wurde als Mahnmal an das glorreiche Ritterturm der Stauferzeit errichtet.

Langsam wird es Abend. Die Sonne taucht die Kristalle in ihr goldenes Licht.

Noch einmal Gelegenheit die kleinen Wunder am Wegesrand zu bestaunen.

Wer die Finstertalrunde geht, sollte am besten vor 13 h starten, damit man nicht tatsächlich im Finstern laufen muss.

Diese Runde ist ein echter Herzöffner. Der Winter mit Kälte und Eis zeigt hier ein ganz anderes Gesicht - wie das eben so ist, in den Allgäuer Alpen ;-).

Ausführliche Informationen rund um´s Winterwandern sind hier zu finden: www.pfronten.de

Text & Fotografie: Ingrid Rösner

Text & Bilder sind urheberrechtlich geschützt.

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Kommentar von Silke Beyer |

Kommen nächste Woche nach Pfronten mit zwei kleinen Hunde was würden sie uns empfehlen wenn das Wetter mitspielt an WinterWanderungen.
Danke
Silke Beyer

Antwort von Julian

Hallo Silke Bayern,

schön, dass Ihr mit Hunden Urlaub in Pfronten macht. In Pfronten gibt es auch im Winter einige schöne Wanderwege. Unter www.pfronten.de/aktiv/wintersport/winterwandern/ sind 8 ausgeschilderte Winterwanderwege zu finden. Die Wege verlaufen durch das Pfrontener Tal, oder zur Hündeleskopfhütte und Kappeler Alm oder auch zum Gasthof Fallmühle. Für weitere Fragen sind wir gerne telefonisch (08363-69888) oder auch per E-mail (info@pfronten.de) erreichbar.

Herzliche Grüße aus Pfronten
Julian

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