Viele Wege führen zur Ostlerhütte: Bergtour und ein echtes Allgäuer Schmankerlrezept

von Sarah (Kommentare: 2)

Sonnenterrasse der Ostlerhütte

Nicht nur nach Rom, sondern auch auf die Ostlerhütte bei Pfronten führen viele Wege: Was meist eher im übertragenen Sinne gemeint ist, trifft auf die Ostlerhütte – auch die „Hütte mit Herz“ genannt, ganz wortwörtlich zu. Nur zu Fuß erreicht man die urige Hütte auf 1.838 Metern Höhe am Breitenberg. Sie sitzt direkt auf dem Kamm des Pfrontener Hausbergs und ermöglicht deshalb einen einmaligen Rundumblick auf das Alpenvorland sowie die Allgäuer und Tiroler Alpen. Auf der gemütlichen Hütte werden Sommers wie Winters leckere Allgäuer Schmankerl serviert, wahlweise auf der Sonnenterasse oder bei Schneegestöber auch in der heimeligen Gaststube. Das Original-Rezept für ihre Spinatknödel haben uns die Wirtsleute der Ostlerhütte übrigens auch verraten.

 

Eine besonders schöne Route ist die „Bergtour auf den Breitenberg“. Die Wanderzeit von Pfronten-Steinach beträgt ca. 3 Stunden. Zunächst geht es durch die Reichenbachklamm hinauf auf die Hochalpe. Durch den kühlen Wald führt der Pfad vorbei an kleinen und größeren Wasserfällen. Durch die kleinen Treppen und festen Geländer ist die wilde, naturbelassene Schlucht dennoch gut passierbar. Über die Hochalpe geht es dann weiter im Wandergebiet am Breitenberg, wo man sogar schon vor der Ostlerhütte einen Zwischenhalt einlegen kann. Im Berghaus Allgäu oder in der Hochalphütte, die auf 1.510 Metern gelegen ist. Wer möchte kann ab hier auch im Sessellift weitere Höhenmeter zurücklegen. Zu Fuß braucht man ab der Hochalphütte noch ca. 45 Minuten bis hinauf zur Ostlerhütte. Dort kann dann auf der großen Sonnenterasse der herrliche Blick über das Pfrontener Tal und das ganze Alpenvorland genossen werden. Dabei darf natürlich das ein oder andere Schmankerl aus der Allgäuer Küche nicht fehlen. Hüttenwirtin Andrea Heiligensetzer kredenzt Kässpatzen, Maultaschen und ihre berühmten Spinatknödel. Wer sich das Hüttenfeeling sofort nach Hause holen möchte, findet unten das Rezept zum Nachkochen. Auf der Ostlerhütte können bis zu 30 Personen teils in Matratzenlager, Gruppen- und Familienzimmern übernachten, es gibt sogar eine Hundesuite. Mehr Infos dazu gibt es hier

 

Ostlerhütten-Spinatknödel für 4 Personen

  • 4 alte Semmeln oder Brot in Milch einweichen (100 ml Milch), zu der Brot-Milch-Masse 4 Eier hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und einer Brise Muskat würzen (wie Semmelknödel)
  • Frischen Blattspinat pürieren
  • Den Spinat und die Semmel-Masse gut durchmischen und Knödel daraus formen
  • Die Knödel in kochendem Salzwasser gar kochen (ca. 10 Minuten – oder bis die Knödel an der Wasseroberfläche schwimmen).
  • Die Knödel aus dem kochenden Wasser nehmen
  • In einer Pfanne Butterschmalz schmelzen, Knoblauch und einen Stengel Thymian zum Aromatisieren beigeben
  • Knödel halbieren und von beiden Seiten gold-gelb anbraten
  • Die Knödel auf einem Teller schön anrichten und den Butterschmalz darüber geben
  • Frischen Parmesan darüber reiben
  • Alternativ können die Knödel auch mit einer Käse-Kräuter-Soße gereicht werden.

Wir wünschen einen Guten Appetit!

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Karl Heinz Jakob |

Gratuliere, schaut scho richtig guat aus....sauguat sogar...Perfekt wärs allerdings mit den "Richtigen" Deckenlampen von uns (Spässle)

Kommentar von hitzler christine |

die hütte ist supper der an und umbau genial .wir kennen die hütee noch von früher kommen schon 15 jahre dort hin..werden sie im jahr 2017 auch mal besuchen

* Pflichtfeld