Hütten ohne Berg: im Achtal & im Vilstal

von Sarah (Kommentare: 1)

Auch wenn die Pfrontener Hütten alle gut zu erwandern sind, gibt es eine noch bequemere Möglichkeit echtes Hüttengefühl zu erleben – und das ganz ohne viele Höhenmeter zurückzulegen. Eine Hütte, die entgegen aller Konvention nicht hoch oben in den Allgäuer Alpen, sondern unten im Tal gelegen ist: Der Gasthof Fallmühle.

 

Entlang der Ach geht es von Pfronten aus direkt zum Gasthof, idyllisch im Achtal gelegen. Mit der flachen Lage bietet sich die Fallmühle natürlich nicht nur für „Wandermuffel“ an, sondern ist - ganz im Gegenteil - auch der ideale Ausgangspunkt für größere oder mehrtägige Touren. Außerdem ist die Hütte gut mit dem PKW zu erreichen. Wer eine weitere Tour plant, kann am Vorabend anreisen und einen gemütlichen Abend in der urigen Wirtsstube verbringen, sich zünftig stärken und in einem der schönen Zimmer mit Zirbenholz-Bett schlafen, um dann am Morgen bestens ausgeruht zu starten.

 

Das Essen in der Fallmühle ist ausgezeichnet und bietet jede Menge Allgäuer Schmankerl wie Krautkrapfen, selbst geräucherten Hirschschicken oder die klassischen Allgäuer Kässpatzen mit viererlei Käse und Schmelzzwiebeln. Wunderschön und direkt an der Steinacher Ach, ist dieser Berggasthof ein prima Ausflugsziel, vor allem mit Kindern, die auch von den Ziegen und Eseln der Wirtsfamilie begeistert sein dürften. Auf der schönen Terrasse mit Kinderspielplatz lässt sich auch der ein oder andere laue Sommerabend verbringen.

 

Die Fallmühle bietet sich auch als Startpunkt für Radtouren an. Der Bett+Bike Gastgeber liegt z.B. direkt an der 3-Täler-Tour. Auf einer Runde von 34 km führt die mittelschwere Mountainbike-Tour durch das Achtal, Vilstal und Tannheimer Tal. Von Pfronten kommend folgt man einfach immer der Vils. Der Weg führt durch das romantische Vilstal bis der Radfahrer nach einigen Kilometern zu einem kleinen Tal gelangt, umgeben von den Allgäuer und Tiroler Alpen. Inmitten des Tals liegt die nächste Hütte, die Kalbelehof Alpe. Sie ist nur in den Sommermonaten, von Juni bis Anfang September bewirtschaftet, da sich der Alphirte in dieser Zeit hauptsächlich um das Wohl des frei umherlaufenden Jungviehs kümmert. Selbstverständlich sind Wanderer und Radfahrer aber auch gerngesehene Gäste.

 

Der Blick von der kleinen Terrasse auf die dahinfließende Vils und die zufriedenen Schumpen (so nennen die Allgäu das Jungvieh) ist einfach schön. Nach der Rast führt der Weg weiter in das Tannheimer Tal. Hier, bereits in Tirol, führt die 3-Täler-Tour vorbei an Schattwald, Zöblen und Berg. Auf der Höhe von Grän ist der höchste Punkt der Tour erreicht. Ab hier rollen die Räder fast von alleine zurück bis nach Pfronten.

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Kommentar von Inge |

Zur Fallmühle sind wir auch auf dem Rückweg von der Bärenmoosalm gekommen. Für Kinder ein echtes Paradies
( vorrausgesetzt sie sind vom wandern noch nicht zu müde ) steht den Kindern dort alles zur Verfügung. jede Menge Rutschautos und Geräte, Spielplatz und Sandkasten mit Sandsachen und Tiere ,, einfach alles da was ein Kinderherz freut.
Und das Essen ..... ein Gedicht

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