Abenteuer-Wanderung durch die Höllschlucht

von Sarah (Kommentare: 0)

Echt abenteuerlich: Wandern in der Höllschlucht bei Pfronten

Auch wenn der Name der „Höllschlucht“ zunächst nicht allzu vertrauenserweckend scheint – Wer möchte schon freiwillig durch die Hölle gehen? – die Wanderung durch die Schlucht ist einen Ausflug jederzeit Wert und zum Glück auch keineswegs gefährlich. Die Silbe „Höll“ steht im Allgäu lediglich für ein schwer einsehbares, verborgenes Gebiet. Dabei ist die Tour durch die Höllschlucht ein echtes Abenteuer: Je nach Geschmack lässt sich die Wanderung -  vorbei an Wasserfällen, quer durch den kühlen Allgäuer Bergwald - auch mit einem Stopp auf dem Spielplatz „Räubernest“, im Waldseilgarten oder einem Besuch der nahe gelegenen Berghütte, der Kappeler Alp verbinden.

 

Noch vor dem eigentlichen Beginn des Wanderweges durch die Schlucht können Familien einen von ganzen 12 Pfrontener Themenspielplätzen kennenlernen. Auf dem Spielplatz „Räubernest“, direkt am Eingang der Höllschlucht gelegen, wird es Kindern unter Garantie nicht langweilig. Noch mehr Abenteuer für kleine „Räuber“ aber auch für größere Kinder und Eltern gibt es gleich nebenan im Waldseilgarten Höllschlucht. Bei über 100 vielseitigen Aufgaben gilt es sich in luftigen Höhen von Baum zu Baum zu hangeln, mit der Seilrutsche über den fließenden Wildbach zu schweben oder auf schmalen Baumstämmen zu balancieren. Wer möchte kann im angrenzenden Bogenparcours auch noch auf die Jagd nach 3D-Zielen gehen.

 

 

Die eigentliche Wanderung startet oberhalb des Waldseilgartens und führt durch die Höllschlucht - einen tiefen, schluchtartigen Einschnitt in den Edelsberg - immer entlang des Wildbachs, vorbei an Wasserfällen und durch die wild-romantische Natur. Während der erste Teil der Abenteuerwanderung durch Allgäuer Bergwald führt, geht es danach über die regional so typischen Alpweiden weiter zur Kappeler Alp. Hier verläuft die Wanderung teilweise auf Holzpfaden über die schönen Pfrontener Bergwiesen. Zwischen Juni und Anfang September begegnet Wanderern auf dem Weg auch gerne mal die eine oder andere Kuh.

 

Eingekehrt wird dann auf der Kappeler Alp, einer ganzjährig bewirteten Berghütte. Wer mag kann die Abenteuerwanderung noch mit einer Nacht in den Bergen abschließen. Bis zu 18 Personen können im Matratzenlager der Hütte übernachten – vorausgesetzt man hat einen Schlafsack dabei. Auch die Küche auf der Kappeler Alp ist ausgezeichnet, Käspressknödel und Topfenstrudel laden zum Schlemmen ein. Wer möchte kann die Wanderung ab der Kappeler Alp dann noch weiter vorsetzen, zum Beispiel auf der schönen Rundwanderung von Hütte zu Hütte.

 

Hier einige Eindrücke von der Abenteuer-Tour:

 

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